Vom Textilmuseum zur Marke mit überregionaler Bedeutung: Forster verbindet Industriekultur, Textilgeschichte und Strukturwandel und macht die Lausitz zum Ausgangspunkt globaler Fragen – für die Forster:innen und ein Publikum weit darüber hinaus.

Vom Textilmuseum zur Marke mit überregionaler Bedeutung: Forster verbindet Industriekultur, Textilgeschichte und Strukturwandel und macht die Lausitz zum Ausgangspunkt globaler Fragen – für die Forster:innen und ein Publikum weit darüber hinaus.


Naming, Branding, Corporate Design, Marketingstrategie


Naming, Branding, Corporate Design, Marketingstrategie


2025–2026
in Zusammenarbeit mit JES Socialtecture


2025–2026
in Zusammenarbeit mit JES Socialtecture


Forster Museum für Textil- und Industriegeschichte Lausitz,
Stadt Forst (Lausitz)


Forster Museum für Textil- und Industriegeschichte Lausitz,
Stadt Forst (Lausitz)

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Vom Brandenburgischen Textilmuseum zur Marke mit Strahlkraft

Vom Brandenburgischen Textilmuseum zur Marke mit Strahlkraft

Das Forster Museum für Textil- und Industriegeschichte Lausitz (kurz: Forster) geht aus dem ehemaligen Brandenburgischen Textilmuseum hervor und wird inhaltlich wie räumlich neu ausgerichtet. Es vereint Textiltradition, Braunkohle- und Energiegeschichte sowie den Wandel der Lausitz in einem Haus. Funktionsfähige Maschinen, ein Archiv „verschwundener Orte“ und neue Vermittlungsformate machen die industrielle Prägung und Transformation der Region erfahrbar – als Teil einer grenzüberschreitenden Realität und im Kontext globaler Fragen.

Über vier Millionen internationale Gäste jährlich besuchen das 1,3 km-lange Denkmal. Minigram konnte sich im Auswahlverfahren durchsetzen und die Gestaltgebung der dauerhaften Open-Air-Ausstellung ­entwickeln und umsetzen.

Über vier Millionen internationale Gäste jährlich besuchen das 1,3 km-lange Denkmal. Minigram konnte sich im Auswahlverfahren durchsetzen und die Gestaltgebung der dauerhaften Open-Air-Ausstellung ­entwickeln und umsetzen.

Das Forster Museum für Textil- und Industriegeschichte Lausitz (kurz: Forster) geht aus dem ehemaligen Brandenburgischen Textilmuseum hervor und wird inhaltlich wie räumlich neu ausgerichtet. Es vereint Textiltradition, Braunkohle- und Energiegeschichte sowie den Wandel der Lausitz in einem Haus. Funktionsfähige Maschinen, ein Archiv „verschwundener Orte“ und neue Vermittlungsformate machen die industrielle Prägung und Transformation der Region erfahrbar – als Teil einer grenzüberschreitenden Realität und im Kontext globaler Fragen.

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Ko-kreativer Prozess: Deutsch-polnische Workshops und öffentliche Mitwirkung

Ko-kreativer Prozess: Deutsch-polnische Workshops und öffentliche Mitwirkung.

Die Entwicklung von Name, Marke und Marketingstrategie erfolgt in einem mehrstufigen, deutsch-polnischen Beteiligungsprozess. In vier Workshops mit Expert:innen und regionalen Akteur:innen sowie einer öffentlichen Beteiligung zur Namensfindung werden Inhalte geschärft, Vorschläge entwickelt und gemeinsam weitergedacht. So entsteht eine tragfähige Grundlage für die Markenentwicklung und eine breite Akzeptanz in der Region.

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Vom Punkt zur Linie: Kreisformen und Abschluss greifen die Idee des „roten Fadens“ auf.

Schnittstelle Kuration und Gestaltung
Workshop zu den Prinzipien des inhaltlichen Konzepts und der Gestaltung

Schnittstelle Kuration und Gestaltung
Workshop zu den Prinzipien des inhaltlichen Konzepts und der Gestaltung

Vom Punkt zur Linie: Kreisformen und Abschluss greifen die Idee des „roten Fadens“ auf.

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„Forster.“ – klare Wortmarke, regional verankert, international verständlich.

„Forster.“ – klare Wortmarke, regional verankert, international verständlich.

Mit „Forster.“ wird eine klare, ortsbezogene Wortmarke gesetzt, die bewusst offen bleibt und durch die inhaltliche Unterzeile ergänzt wird. Als Forster Museum fungiert der Name im Alltag als prägnante Kurzform, die sowohl regional verankert als auch international verständlich ist.

Mit „Forster.“ wird eine klare, ortsbezogene Wortmarke gesetzt, die bewusst offen bleibt und durch die inhaltliche Unterzeile ergänzt wird. Als Forster Museum fungiert der Name im Alltag als prägnante Kurzform, die sowohl regional verankert als auch international verständlich ist.

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Farbe, Typografie, Glyphen: Ein präzises System für Mehrsprachigkeit, Akzente und industrielle Logik.

Farbe, Typografie, Glyphen: Ein präzises System für Mehrsprachigkeit, Akzente und industrielle Logik.

Die Farbwelt ist präzise gesetzt: Orangerot setzt aktivierende Akzente, Blautöne verweisen auf Technik und Industrie, Sandtöne schlagen die Brücke zur Landschaft, Weinrot sorgt für historische Tiefe. Ergänzende Farben kommen gezielt in Programmlinien und Sonderformaten zum Einsatz. Die Typografie ist auf Mehrsprachigkeit ausgelegt – mit breitem Sprachsupport und einem großen Glyphenset. Dessen Sonderzeichen strukturieren Listen und Hervorhebungen und greifen visuell die Logik von Maschinen, Schaltplänen und technischen Zeichnungen auf.

Die Farbwelt ist präzise gesetzt: Orangerot setzt aktivierende Akzente, Blautöne verweisen auf Technik und Industrie, Sandtöne schlagen die Brücke zur Landschaft, Weinrot sorgt für historische Tiefe. Ergänzende Farben kommen gezielt in Programmlinien und Sonderformaten zum Einsatz. Die Typografie ist auf Mehrsprachigkeit ausgelegt – mit breitem Sprachsupport und einem großen Glyphenset. Dessen Sonderzeichen strukturieren Listen und Hervorhebungen und greifen visuell die Logik von Maschinen, Schaltplänen und technischen Zeichnungen auf.

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Köperbindung im Musterbuch des Museums: Ausgangspunkt für die diagonale Gestaltung.

Köperbindung im Musterbuch des Museums: Ausgangspunkt für die diagonale Gestaltung.

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45°-Struktur: Modular, flexibel, eigenständig nutzbar – ein robustes Gestaltungswerkzeug.

45°-Struktur: Modular, flexibel, eigenständig nutzbar – ein robustes Gestaltungswerkzeug.

Eine diagonale 45°-Struktur zieht sich als durchgängiges Ordnungsprinzip durch alle Anwendungen. Sie leitet sich aus der in Forst tradierten Köperbindung ab, deren charakteristischer diagonaler Verlauf die Gestaltung prägt. Daraus entwickelt sich eine Logik, die Flächen, Bildbeschnitte und Informationsmodule definiert. Innerhalb dieser Struktur greifen Farbe und geometrische Muster ineinander und prägen die wiederkehrende Gestaltung. So angelegt, lässt sich das System im Alltag eigenständig nutzen und weiterführen – als robustes Werkzeug für Betrieb und Entwicklung.

Eine diagonale 45°-Struktur zieht sich als durchgängiges Ordnungsprinzip durch alle Anwendungen. Sie leitet sich aus der in Forst tradierten Köperbindung ab, deren charakteristischer diagonaler Verlauf die Gestaltung prägt. Daraus entwickelt sich eine Logik, die Flächen, Bildbeschnitte und Informationsmodule definiert. Innerhalb dieser Struktur greifen Farbe und geometrische Muster ineinander und prägen die wiederkehrende Gestaltung. So angelegt, lässt sich das System im Alltag eigenständig nutzen und weiterführen – als robustes Werkzeug für Betrieb und Entwicklung.

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Das Eröffnungsjahr wird als eigenständige Kampagne gedacht. Unter der Leitidee „Vorfreude“ machen rote Punkte im Stadtraum und in der Kommunikation sichtbar, wo das neue Museum bereits wirkt – als einfaches, wiederkehrendes Signal: Hier passiert etwas. Über mehrere Phasen hinweg verdichtet sich dieses Prinzip und führt bis zur Eröffnung weiter zum Bild des „roten Fadens“. So entsteht eine Kampagnenmechanik, die früh ansetzt, Sichtbarkeit schafft und den neuen Ort Schritt für Schritt im Alltag der Region verankert.

Das Eröffnungsjahr wird als eigenständige Kampagne gedacht. Unter der Leitidee „Vorfreude“ machen rote Punkte im Stadtraum und in der Kommunikation sichtbar, wo das neue Museum bereits wirkt – als einfaches, wiederkehrendes Signal: Hier passiert etwas. Über mehrere Phasen hinweg verdichtet sich dieses Prinzip und führt bis zur Eröffnung weiter zum Bild des „roten Fadens“. So entsteht eine Kampagnenmechanik, die früh ansetzt, Sichtbarkeit schafft und den neuen Ort Schritt für Schritt im Alltag der Region verankert.

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Eröffnungsjahr-Kampagne: „Vorfreude“ schafft Sichtbarkeit, Signalwirkung und Identifikation.

Eröffnungsjahr-Kampagne: „Vorfreude“ schafft Sichtbarkeit, Signalwirkung und Identifikation.

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Selected Works

Perspektivstudie BogenseearealBranding, Corporate Design, Vermarktung und Stakeholderkommunikation

Klimapark Eichtalpark HamburgUmweltbildungskonzept, Ausstellungsgestaltung, Leit- und Informationssystem

Geschichtsinseln Spreeufer BerlinAusstellungsarchitektur, Ausstellungsdesign

Urban.TrailsBrand Design, Logo, Leit-, Orientierungs- und Informationssystem

East Side GalleryAusstellungsarchitektur, Ausstellungsgestaltung

Parkbogen Ost LeipzigBranding, Corporate Design

Horner GeestWegeleit- und Informationssystem

Botanischer Garten BerlinBranding, Corporate Design

LUUMBranding, Corporate Design, Leitsystem, Marke im Raum

Tempelhofer FeldBranding, Wayfinding / Signage

Park am GleisdreieckBranding, Wayfinding / Signage

Berliner MauerwegWayfinding Konzept

Winkelmüller ArchitektenBranding, Corporate Design

Muesseum – Freilichtmuseum SchwerinBranding, Corporate Design

Spreepark BerlinBranding, Corporate Design

TaxhofBranding, Corporate Design

Ioniq GroupBranding, Naming, Corporate Design

ReceeveBranding, Corporate Design

Double – Real Estate LivingBranding, Corporate Design, Communication

kreaitBranding, Corporate Design

Großer Tiergarten BerlinBranding, Corporate Design, Wayfinding / Signage

UpgreatlifeBranding, Corporate Design, Packaging Design

Between you and me – Real Estate (Living)Branding, Event Communication

GORE WearBranding, Corporate Design, Packaging Design

GORE®FabricsBranding, Redesign, Corporate Design, Packaging Design

Grandaire – Real Estate (Living)Branding, Corporate Design, Communication